Faucaria tuberculosa - Ableger

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Conny
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Faucaria tuberculosa - Ableger

Beitrag von Conny »

Hallo ihr wenigen Verbliebenen,

bei meiner Faucaria tuberculosa entdeckte ich eines Tages mit Schrecken, dass kaum noch etwas von ihr vorhanden war. Ich befürchte es war mein altes Problem: zu wenig gegossen. Es blieb gerade mal dieser Winzling hier übrig:

Bild

Ich versuche nun seit einiger Zeit, ihm beim Überleben zu helfen, steckte ihn in meine Nachwuchsschale, gab immer mal ein bisschen Wasser, und mir scheint, er hat auch erste Wurzelansätze gebildet, wie ich gerade mit meinem Makro-Objektiv sah. Das lässt mich schon mal hoffen. Da die Pflanze schrumpelig wird, befürchte ich aber, dass sie womöglich vertrocknet, bevor die Wurzeln länger sind und richtig Wasser aufnehmen können. In solchen Fällen gibt man Pflanzen ja oft eine Anzuchthaube, damit die Luftfeuchtigkeit höher bleibt. Ich befürchte aber, dass der Ableger dann eher zu gammeln anfängt. Hm....

Habt ihr vielleicht noch Tipps, womit ich die Genesung unterstützen könnte? Oder bleibt einfach nur abzuwarten und zu hoffen?

Gruß und schönes Wochenende,
Conny
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K.W.
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Re: Faucaria tuberculosa - Ableger

Beitrag von K.W. »

Guten Abend Conny,

Deine Fragen sind nicht einfach zu beantworten - wie man's macht ist es falsch. . .
Ich mache es mit "abgefallenen" Pflanzenteilen oder "Resten" von Pflanzen ganz simpel.
Topf mit feinem Bims, ca. 2-3mm Korn, Pflanze / Blatt / Stengel etwas versenken (ein Drittel).
Bißchen Wasser auf den Bims aber nicht direkt auf die Pflanze.
Dann stelle ich das Töpfchen zwischen die anderen Pflanzen, Fensterbank, Gewächshaus
oder Außengastronomie - je nach vorherigem Standort.
Ich habe gelernt, keine direkte Sonne auf das Pflänzchen!
Gespannte Luft verwende ich nie; wie Du schon schreibst - das gammelt.
Dann kommt der wichtigste Punkt, das Vergessen. . .
Bißchen Feuchtigkeit wenn notwendig, in Staub wächst es nicht. . .
Ansonsten nichts tun und nicht vor zwei oder drei Monaten mit Veränderungen an dem "Patienten" rechnen.

Beste Grüße
K.W.

...
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JürgenKS
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Re: Faucaria tuberculosa - Ableger

Beitrag von JürgenKS »

Hallo Conny,

der Vorschlag von K.W. ist gut, Bims hält Feuchtigkeit recht lange und Humus sollte man nicht nehmen, da Fäulnis gefördert wird.
Die Faucaria wird überleben. Meine Faucaria tigrina brauchen etwas mehr Wasser als die meisten Kakteen.
Stachelige Grüße, Jürgen :k1
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Conny
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Re: Faucaria tuberculosa - Ableger

Beitrag von Conny »

Vielen Dank. Dann habe ich es im Prinzip schon mal richtig gemacht: rein ins Substrat, vorsichtig feucht halten und abwarten. Mehr geht halt nicht.

Reinen Bims habe ich nicht. Nur Lechuza Pon, das etwas Bims enthält. Allerdings scheu ich mich ehrlich gesagt davor, den Ableger in Lechuza oder auch Bims zu setzen. Egal, was ich bisher ausprobierte: Ich komme mit diesen Granulaten einfach nicht klar. Bei Erde oder auch Seramis habe ich ein Gefühl dafür, wann wieder Wasser benötigt wird und vor allem, wie viel. Darin wachsen meine Sukkulenten recht gut. Alle Sukkulenten, die ich in Lechuza pflanzte, haben dagegen Probleme. Wenn ich den Kleinen jetzt umsetze, befürchte ich, dass ich es mit der passenden Wasserversorgung nicht hinbekomme. Ich werde aber mal die Augen nach dem 2-3 mm Bims offen halten. Es ist vermutlich feiner als Lechuza Pon; eventuell käme ich damit besser klar.
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Re: Faucaria tuberculosa - Ableger

Beitrag von K.W. »

Guten Abend Conny,

Lechuza Pon ist Bims, Lava und Zeolith (+ Dünger ).
Klassische mineralische Mischung wie es sie auch von anderen Firmen gibt.
Feinere Körnug kann ich Dir gerne schicken, schaust Du ob Du damit "warm" wirst.

Beste Grüße
K.W.
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Conny
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Re: Faucaria tuberculosa - Ableger

Beitrag von Conny »

Das Angebot ist sehr lieb von dir, danke. Meinst du reinen Bims in feinerer Körnung oder eine mineralische Mischung?
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Re: Faucaria tuberculosa - Ableger

Beitrag von K.W. »

Schönen Nachmittag Conny,

bei mir gibt es nur noch "die Mischung" 90 % Bims + je 5 % Lava und Zeolith.

Beste Grüße
K.W.
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