Nikon D40 - Nahaufnahmen und Makros

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Licht
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Nikon D40 - Nahaufnahmen und Makros

Beitrag von Licht » 24. August 2007, 23:39

Jahrzehntelang habe ich analog = auf Film mit Nikon SLR fotografiert. Erst im Juni diesen Jahres bin ich auf die DSLR Nikon D40 umgestiegen mit den beiden Kitobjektiven 18-55mm und 55-200mm (war ein Geschenk). Nun bitte ich die hervorragenden Fotografen hier um Hilfe: Nahaufnahmen und Makros von Kakteenblüten sind mit diesen beiden Objektiven kaum machbar. Weiss jemand, ob ich wirklich ein gesondertes Makroobjektiv benötige oder ob es eine entsprechende Vorsatzlinse auch tut? Bei der Nikon D40 ist der AF nicht mehr in der Kamera, sondern in den Objektiven, d.h. bei den "alten" Objektiven funktionieren weder AF noch Belichtungsmessung - und die neuen Gläser sind ziemlich teuer. Vielleicht finde ich eine Antwort, wenn ich die Fotoecke hier komplett durchgelesen habe. Ansonsten vielen Dank vorab für entsprechende Infos bzw. links.
Liebe Grüsse vom Licht
Edit: habe einen Hinweis gefunden von Frankklick

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mike
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retroadapter

Beitrag von mike » 27. August 2007, 08:59

hallo,
für erste experimente gibt es günstige selbstbaulösungen:
schaust du hier:
http://www.traumflieger.de/workshop/pho ... makros.php

kaufen auch:
http://cgi.ebay.de/Retro-Umkehrring-52m ... dZViewItem

das reicht allerdings nicht an die möglichkeiten eines 'echten' makroobjektives heran.

eine günstige + brauchbare alternative ist das hier:
http://cgi.ebay.de/100mm-3-5-Makro-Macr ... dZViewItem

ich kenne das objektiv mit pentax anschluss und es hat ein prima preis/leistungsverhältnis.
gruesse aus muenchen

Frank

Beitrag von Frank » 27. August 2007, 10:24

Hallo,

Tipp:

Guck nach einem Umkehrring im Foto-An- und Verkauf. Ist dort, wenn erhältlich erheblich billiger als z.B. bei ebay oder im Fotohandel (neu). Habe für meinen Adapter (Nikon-Original) 10 Euro bezahlt.

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Licht
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Beitrag von Licht » 29. August 2007, 00:46

Dankeschön für Eure Tipps und Hinweise.
Ein Retroadapter ist für den Übergang zweifellos die Lösung, bis ich mir ein richtiges Makroobjektiv leiste.
Da die Nikon D40 "nur" 6MP hat, müsste eigentlich auch eine softwaremässige Ausschnittvergrösserung noch gut hinkommen, d.h. mit wenig Rauschen usw. Werde in nächster Zeit mangels Kakteenblüten (bin am Neuaufbau meiner Sammlung, d.h. bis zu den Blüten wird es noch dauern :cry: ) fotografisch auf die Jagd nach Bienchen und Käferlein gehen, um zu sehen, wie eine ordentliche Ausschnittvergrösserung ausschaut. Irgendwie hätte ich mir für Kakteenblüten wohl besser eine Bridge-Kamera zugelegt und alles andere weiterhin mit meiner alten analogen Nikon fotografiert?
Liebe Grüsse vom Licht

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mike
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Beitrag von mike » 29. August 2007, 09:00

ach was, lass dir den spass nicht verderben.
wenn du dich erstmal 'eingearbeitet' hast wirst du deine 'neue' auch bei makros nicht mehr missen wollen.

retroadapter <-- ist sicher gut fuer erste experimente, aber gar nicht mit einem makroobjektiv zu vergleichen.

also nicht vorschnell das thema makrofotografie aufgeben : )
gruesse aus muenchen

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poldi
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Beitrag von poldi » 9. Dezember 2007, 01:43

@Frank

stell doch mal Beispiele mit dem Retro-Adapter hier rein.
Was ist da alles dabei?
Adapter an Kamera schließen und auf der anderen Seite das Objektiv anschrauben?
Ist da auch ein Schutz auf der nun zum Objekt gerichteten Seite?
Wie blitzt du? Die Lösung vom Traumflieger schaut eigentlich gut aus. Hast du / hat wer diese Lösung?
Von drei Seiten blitzen, da hat der Schatten keine Chance.
---

Poldi

Frank

Beitrag von Frank » 9. Dezember 2007, 20:39

Hallo Poldi,

ein Bildbeispiel kann ich derzeit nicht anbieten.
Aber es ist wie Du es vermutest, der Adapter kommt an die Kamera und daran wird das Objektiv in umgekehrter Stellung (Retro) befestigt.
Dabei verlierst Du zumindest bei den meisten Herstellern sämtliche Funktionen, musst also komplett manuell fotografieren.
Aber Du kannst jedes!! auch noch so alte Objktive benutzen. Auf dem Flohmarkt und im An- und Verkauf bekommt man reichlich alte, gute Objektive.

Nur mit den modernen Canon-Kameras kannst Du mit einem speziellen, aber auch sehr teuren Retroadapter sämtliche Funktionen weiterhin benutzen.

Werde versuchen noch Bilder einzustellen.

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poldi
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Beitrag von poldi » 10. Dezember 2007, 09:18

geh bitte stell was rein. Mir geht's nicht so sehr um die Vergrößerung, mich würd interessieren ob das ganze Bild scharf ist, Ausleuchtung etc.
Hab recherchiert. Am besten mit Zeit-Automatik fotographieren.

Ich habe auch der analogen Zeit noch zwei Minolta-Objektive (beide mit 55mm Öffung), die 28-85 bzw. 70-210 Brennweite habe. Da müssten ja auch unterschiedliche Ergebnisse rauskommen.
Könntest du, wenn du Zoom hast, zweimal das gleiche Motive mit unterschiedlichen Brennweiten aufnehmen?

Edit: hab mir das nochmals überlegt: ein Problem gibt es mit der Blende, die ja dann immer offen ist -> keine Tiefenschärfe. Und wenn man vorher abblendet -> dann sieht man nix. :?:
---

Poldi

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Nikon - Nahaufnahmen

Beitrag von Kaktus855 » 18. Dezember 2007, 13:19

Hallo,

kurze Frage - ist von der analogen Ausrüstung noch ein Makro-Objektiv da ?

fotografierst Du mit Stativ ?

Gruß

Manfred

Frank

Beitrag von Frank » 19. Dezember 2007, 15:05

Hallo Manfred,

zum analogen Makro kann ich Dir nichts sagen. Ich habe nie eines besessen.

Zum Thema Stativ:
Gerade im Makrobereich, wo man mit einer Tiefenschärfe von teilweise kleiner einem Millimeter arbeitet empfiehlt es sich eigentlich immer mit Stativ zu verwenden

Siehe auch hier:
http://www.natur-makro.de/tipps.htm
www.makro-forum.de

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poldi
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Beitrag von poldi » 20. Dezember 2007, 08:12

Und ich habe für meine Minolta auch kein Markro-Objektiv - jedoch gibt es einen "Makro-Bereich"
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