Umzugsstreß

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Günter
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Umzugsstreß

Beitrag von Günter » 1. August 2007, 19:07

So nun ist es bald soweit, die Kakteen müssen umziehen.
Im September müssen auch die Winterharten in ein neues Quartier.
Leider war während der Bauzeit keine Möglichkeit das Freilandbeet anzulegen.
Jetzt Frage ich mich wie verfahre ich mit denen die draußen ausgepflanzt sind.
Soll ich sie über Winter in Töpfe setzen, oder ohne Töpfe und wenn ohne bei welcher Temperatur.
Das neue Freilandbeet soll im Frühjahr sprich März – April fertig sein.
Es geht um die Kakteen auf den Fotos, die den letzten Winter schon draußen verbracht haben.
Ich hoffe ihr könnt mir mit Tips und Ratschlägen helfen, das auch die Winterharten den Umzug unbeschadet überstehen.
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Gruß
Günter

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AlexWob
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Beitrag von AlexWob » 1. August 2007, 20:42

Hallo Günter,

leider fehlt mir da die praktische Erfahrung, aber ich könnte es mir folgendermaßen gut vorstellen...
Die Pflanzen ausgraben und in geräumige Schalen oder Obstkisten setzen, und die Zwischenräume mit Sand oder Kies auffüllen. Das hätte im Gegensatz zu Töpfen schonmal den Vorteil das möglichst wenig vom Wurzelballen verloren geht.
Diese Schalen oder Kisten würde ich dann geschützt unter ein Vordach oder so aufstellen.

Warte lieber noch auf Meinungen der Spezialisten, aber ich denke so müsste das funktionieren.

Gruß Alex

Günter
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Beitrag von Günter » 2. August 2007, 07:08

@ Alex

Bei der von dir vorgeschlagenen Vorgehensweise, war meine Befürchtung das ev. Wurzelschäden durch Frost auftreten können.
Gruß
Günter

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Yücel
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Beitrag von Yücel » 2. August 2007, 08:10

Guten Morgen!

Meinst Du Schäden wegen Verletzung und Frost oder nur Frost alleine?

Wenn nur Frost auf die Pflanzen und Wurzeln einwirkt, passiert eigentlich nichts, zumindest schlage ich die Echinocereen- und Opuntien-Töpfe nicht ein. Ich stelle meine über den Winter in eine Klappkiste bzw. sie stehen das ganze Jahr darin und wir schleppen die Kisten über den Winter in einen eiskalten Keller mit Frost bis -8°C. Die Luftfeuchtigkeit in dem Keller ist auch recht hoch.
Die Verluste sind nicht höher als bei anderen auch.
Was ich nicht empfehlen kann, ist die Opuntien dem Regen auszusetzen und dann noch im eisigen Wind stehen zu lassen. Da kommt es zu Frostschäden (rote Pickel).

Über die anderen Gattungen kann ich nichts sagen.
Viele Grüße!
Yücel


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Günter
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Beitrag von Günter » 2. August 2007, 08:17

@ Yücel

Meine Befürchtung war, wie du schon richtig bemerkt hast, die eventuellen Verletzungen vom Ausgraben und der Frost.
Möglicher Stellplatz bei mir währe die Garage (mit Fenster).
Ich vermute das Aufwecken (Angießen) sollte erst nach dem wieder Auspflanzen, wenn auch verspätet, erfolgen?
Gruß
Günter

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Beitrag von Yücel » 2. August 2007, 08:26

Im Grunde kannst Du sie auch komplett dunkel hinstellen. Bei Temperaturen um die null Grad findet kein Wachstum mehr statt.
Ich kann Dir auch nicht sagen, was passiert, wenn sie z.B. durch Sonne am Fenster immer wieder erwärmt werden. Meine stehen gleichmäßig eiskalt.

Meine kommen ab Mitte/Ende März wieder ins Gewächshaus.
Angießen tue ich erst, wenn kein Frost mehr droht und die Tagestemperaturen höher sind. Dann gibt´s erst einmal wöchentlich etwas Wasser und dann sieht man schon, dass sie durchstarten wollen.

PS: Ich stelle meine staubtrocken in den Keller. Vielleicht solltest Du deine auch etwas früher ausbuddeln und erstmal abtrocknen lassen.
Viele Grüße!
Yücel


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Beitrag von Aless » 2. August 2007, 09:40

Hallo Günter,

also ich würde die Pflanzen einfach in größere Töpfe bzw. Schalen topfen. Für Opuntien würde ich eher Schalen verwenden, da sie Flachwurzler sind und im Freiland ziemlich lange Wurzeln bilden. Deshalb beim Ausgraben am besten großzügig um die Pflanzen herumstechen.
Wenn du das jetzt bald machst, gibts bestimmt keine Probleme, denn noch ist es ja relativ warm. Würde sie evtl. vorsichtshalber in der 1. Woche nach dem Ausgraben trocken halten und sie auch in eher trockenes Substrat topfen, dann können evtl. beschädigte Wurzel nicht faulen.
Nachdem es nicht so arg viele Pflanzen sind, hält sich der Aufwand ja in Grenzen. Dann kannst du sie im Winter ganz normal in diesen Schalen im Freien überwintern und im Frühjahr dann in dein neues Freilandbeet pflanzen.
So bist du auch auf der sicheren Seite, falls du im Frühjahr zwecks schlechtem Wetter o.ä. nicht sofort dazu kommst, dein Beet fertig zu stellen.

Bin schon mächtig gespannt auf Bilder deiner neuen Anlage, wenns denn mal so weit ist! :wink:

Gruß
Aless

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Beitrag von Günter » 2. August 2007, 10:03

Danke an euch
Nach den Tipps werde ich mich schon mal ende des Monats daran begeben und mit dem Auspflanzen beginnen.
Das wird wieder mal eine dornige Angelegenheit!:wink:

@Alees
Natürlich werde ich Fotos vom neuen Beet machen und auch versuchen die Entstehung zu dokumentieren.
Gruß
Günter

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Beitrag von Aless » 2. August 2007, 10:21

Das wird wieder mal eine dornige Angelegenheit!
:D Jaaa, mit Sicherheit. Ich sag da nur - Handschuhe und Grill- oder Kakteenzange bereit halten! :mrgreen:

Gruß
Aless

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