Edithcolea grandis

Alles über die Vermehrung anderer Sukkulenten

Moderator: Moderatoren

Antworten
Benutzeravatar
Ann-Kathrin
Foren-Crack
Beiträge: 1479
Registriert: 7. Dezember 2006, 21:05
Sammelt seit: 0
Wohnort: Lippe
Kontaktdaten:

Edithcolea grandis

Beitrag von Ann-Kathrin » 23. Dezember 2006, 19:25

Hallo,
ich habe 10 Edithcolea grandis Samen ausgesät (von Haage, waren relativ teuer, 2,10€). Nun sind vor 2 Tagen 9 von 10 Samen gekeimt auf meinem Katzenstreu und sie bohren sich gerade in das Substrat. Ich habe mal gehört das sie zu den heikleren Gattungen zählen.

Muss ich irgendwas wichtiges beachten? Im Netz konnte ich nichts finden.

Tschau, Ann-Kathrin

Benutzeravatar
Ireen
Lebende Forenlegende
Beiträge: 796
Registriert: 5. Dezember 2006, 12:31
Wohnort: Berlin

Beitrag von Ireen » 23. Dezember 2006, 19:55

Ui da haste aber was feines ausgesät. Wenn Du später mal ein paar von denen loswerden willst, nehme ich Dir gerne welche ab :wink:

Benutzeravatar
Peter II
Carnegiea gigantea
Beiträge: 3400
Registriert: 4. Dezember 2006, 18:04
Mitglied der DKG: nein
Sammelt seit: 0
Wohnort: Thüringer Becken

Beitrag von Peter II » 23. Dezember 2006, 20:37

@Ann-Kathrin,

halte uns bitte mal auf dem laufenden. Dann kann ich aus Deinen Fehlern, die sich vielleicht einschleichen auch etwas lernen. Ich werde meine Edithcolea erst im Frühjahr aussäen.

Edithcolea ist tatsächlich etwas heikel. Man kann da einige Fehler machen. Aber frage nicht worin die Fehler im einzelnen bestehen. Dabei spreche ich jetzt nicht von der Aussaat. Aber mir sind schon 2 Pflanzen eingegangen.
Warum???????

Benutzeravatar
Ann-Kathrin
Foren-Crack
Beiträge: 1479
Registriert: 7. Dezember 2006, 21:05
Sammelt seit: 0
Wohnort: Lippe
Kontaktdaten:

Beitrag von Ann-Kathrin » 23. Dezember 2006, 20:41

Hattest du denn die 2 Pflanzen selber ausgesät?
Ich dachte, du könntest mir konkret helfen :wink:

Benutzeravatar
Peter II
Carnegiea gigantea
Beiträge: 3400
Registriert: 4. Dezember 2006, 18:04
Mitglied der DKG: nein
Sammelt seit: 0
Wohnort: Thüringer Becken

Beitrag von Peter II » 23. Dezember 2006, 20:51

Die 2 waren gekauft. Denn bisher gab es diese Samen nicht oder nur ganz selten. Die gibt es erst seit diesem Jahr flächendeckend. Und stammen wahrscheinlich alle von einem Standort. Gibt aber auch Ausnahmen.

Das einzige, was ich zu diesen Pflanzen sicher weiß ist, daß sie im Winter hell, warm und nicht trocken stehen wollen.

Also wie gesagt: teile mir bitte Deine Fehler mit. :wink:

Benutzeravatar
Ann-Kathrin
Foren-Crack
Beiträge: 1479
Registriert: 7. Dezember 2006, 21:05
Sammelt seit: 0
Wohnort: Lippe
Kontaktdaten:

Beitrag von Ann-Kathrin » 23. Dezember 2006, 21:14

Hast du eine Idee was für ein Substrat ich nehmen sollte? Ich habe das von Haage für Ascleps oder halt humushaltiges Substrat? Oder gar Seramis?

:?: :?: :?:

Ich habe im Netz ein Angebot gesehen, 6 Samen für lächerliche 12 Euro :wink:

Benutzeravatar
Peter II
Carnegiea gigantea
Beiträge: 3400
Registriert: 4. Dezember 2006, 18:04
Mitglied der DKG: nein
Sammelt seit: 0
Wohnort: Thüringer Becken

Beitrag von Peter II » 23. Dezember 2006, 21:21

Als Substrat nehme ich jetzt nur noch rein mineralisches Substrat ohne Sand
Ich habe im Netz ein Angebot gesehen, 6 Samen für lächerliche 12 Euro Wink
Das wird bestimmt auch gekauft. Es gibt genug Unwissende.
Da werde ich meine auch schnell verscheuern. :oops:

Benutzeravatar
Ann-Kathrin
Foren-Crack
Beiträge: 1479
Registriert: 7. Dezember 2006, 21:05
Sammelt seit: 0
Wohnort: Lippe
Kontaktdaten:

Beitrag von Ann-Kathrin » 23. Dezember 2006, 21:48

Also wenn ich sie pikieren werde, falls es denn soweit kommt, werde ich unterschiedliche Substrate nehmen. Mal sehen welches das beste ist.
Woher hast du denn deine Samen?

Benutzeravatar
Peter II
Carnegiea gigantea
Beiträge: 3400
Registriert: 4. Dezember 2006, 18:04
Mitglied der DKG: nein
Sammelt seit: 0
Wohnort: Thüringer Becken

Beitrag von Peter II » 23. Dezember 2006, 22:00

Ich glaube meine sind von Köhres. Bin mal gespannt was das wird.
Aber ich habe ja schon mehrere Pflanzen. Eine ist gepfropft auf Quaqua.

Noch mal zum Substrat. Gerade weil meine Ascleps nicht mit Humus zurecht gekommen sind verwende ich nur noch humusfreies Substrat. Seit dem faulen die Wurzeln nur noch selten und der Zuwachs an Trieben ist seltsamer weise enorm angestiegen. Vorher haben die nur so vor sich hin gekümmert. Natürlich gab es auch Ausnahmen. Z:B: Orbea variegata. Aber dieses "Zeug" wächst überall. Ist eben "Unkraut".
Zuletzt geändert von Peter II am 19. Februar 2007, 11:18, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Ann-Kathrin
Foren-Crack
Beiträge: 1479
Registriert: 7. Dezember 2006, 21:05
Sammelt seit: 0
Wohnort: Lippe
Kontaktdaten:

Beitrag von Ann-Kathrin » 23. Dezember 2006, 22:12

Ach die kann man auch pfropfen? Worauf denn? Ich habe keine Quaqua.

Ich habe meine Ascleps in dem Substrat von Haage mit etwas Kakteenerde (auch von Haage) Ich kann nicht klagen, sie wachsen sehr gut. Meine eine Orbea (???) ist im Winter immer gegammelt, dann habe ich sie umgepflanzt von Blumenerde in die neue Mischung und im Sommer ist sie extrem gewachsen.

Ich kann aber meine Edithcolea nicht auf Kakteen pfropfen, oder?

Edmund

Beitrag von Edmund » 23. Dezember 2006, 22:22

Peter II hat geschrieben:...Das einzige, was ich zu diesen Pflanzen sicher weiß ist, daß sie im Winter hell, warm und nicht trocken stehen wollen.
...
Das klingt dann doch recht problematisch, jedenfalls ohne künstliche Beleuchtung.

Benutzeravatar
Peter II
Carnegiea gigantea
Beiträge: 3400
Registriert: 4. Dezember 2006, 18:04
Mitglied der DKG: nein
Sammelt seit: 0
Wohnort: Thüringer Becken

Beitrag von Peter II » 23. Dezember 2006, 22:31

Das klingt dann doch recht problematisch, jedenfalls ohne künstliche Beleuchtung.
Da muß man aber durch. Aber ein Fensterplatz reicht völlig aus. Zusatzbeleuchtung gibt es bei mir nicht. Genauso wenig wie Chemie. Aber da die Edithcolea sehr langsam wächst ist die Gefahr des vergeilens relativ gering. Habe ich bei meinen noch nicht bemerkt.

Edmund

Beitrag von Edmund » 23. Dezember 2006, 22:51

Bei einem rein mineralischen Substrat kann man die Nährstoffzufuhr ja gut kappen. Bei langsamem Wachstum kann es sicher ganz gut funktionieren wie die Kultur von Conophytum zeigt.
Allerdings dürfte man sich da auf einem schmalen Grad bewegen. Jedenfalls besteht die Gefahr, dass den Pflanzen die Energie aussgeht wenn sie beispielsweise durch Schadorganismen angegriffen werden. Vielleicht hilft eine Abschlussdüngung mit Kaliumdihydrogenphosphat?

Was die (Luft)Feuchtigkeit im Wurzelbereich angeht, da würde ich es mal mit einem sehr groben Substrat probieren.

Benutzeravatar
Peter II
Carnegiea gigantea
Beiträge: 3400
Registriert: 4. Dezember 2006, 18:04
Mitglied der DKG: nein
Sammelt seit: 0
Wohnort: Thüringer Becken

Beitrag von Peter II » 23. Dezember 2006, 22:56

Was die (Luft)Feuchtigkeit im Wurzelbereich angeht, da würde ich es mal mit einem sehr groben Substrat probieren.
Wie ich schon geschrieben habe ist bei mir kein Sand drin. Nur Feinteile von den jeweiligen Bestandteilen. Und die werden beim durchdringenden gießen unter raus gespült.

Edmund

Beitrag von Edmund » 23. Dezember 2006, 23:12

Ich meinte ein wirklich grobes Substrat mit einem Korndurchmesser von minimal 1 cm.

Antworten

Zurück zu „Vermehrung anderer Sukkulenten / Reproduction of other succulents“