Conophytum - Fragen an K.W.

Probleme oder allgemeine Fragen über andere Sukkulenten werden hier behandelt.

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Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon Gilbert » 21. November 2016, 22:23

Hallo K.W.,

es wäre nett, wenn du mir zu deinen wunderbaren Conophyten folgende Fragen beantworten könntest,
deren Beantwortung mich sehr interessiert. Ich beziehe mich auf deine Fotos hier im Forum.

1. Welche Mindesttemperatur haben die Pflanzen im Winter, abgesehen von vielleicht zufälligen ungeplanten Vorkommnissen?
2. Lässt du die pergamentartigen Hüllen dran oder pfriemelst du die alle raus?
3. Lässt du sie im Sommer in der Sonne oder stellst du sie schattiger oder beschattest du in der Ruhezeit, wie man es laut Büchern tun soll?
4. Besprühst du sie im Sommer an heißen Tagen, wie es in Büchern empfohlen wird?
5. Auf den Fotos haben die Pflanzen manchmal nur Nummern, keine Namen, und manchmal Nummern und Namen. Wie organisiertst du das? Benutzt du eine Datenbank oder ähnliches?

Gruß Michael
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon K.W. » 22. November 2016, 00:25

Gilbert hat geschrieben:Hallo K.W.,

es wäre nett, wenn du mir zu deinen wunderbaren Conophyten folgende Fragen beantworten könntest,
deren Beantwortung mich sehr interessiert. Ich beziehe mich auf deine Fotos hier im Forum.

1. Welche Mindesttemperatur haben die Pflanzen im Winter, abgesehen von vielleicht zufälligen ungeplanten Vorkommnissen?
2. Lässt du die pergamentartigen Hüllen dran oder pfriemelst du die alle raus?
3. Lässt du sie im Sommer in der Sonne oder stellst du sie schattiger oder beschattest du in der Ruhezeit, wie man es laut Büchern tun soll?
4. Besprühst du sie im Sommer an heißen Tagen, wie es in Büchern empfohlen wird?
5. Auf den Fotos haben die Pflanzen manchmal nur Nummern, keine Namen, und manchmal Nummern und Namen. Wie organisiertst du das? Benutzt du eine Datenbank oder ähnliches?

Gruß Michael


von Gilbert » 16. November 2016, 22:07

Hallo K.W.,

och nee, so nicht. Nach Jahren der Pause lese ich mich grad wieder ein (viel vergessen) und lese da bei den Mesembs immer wieder "Düngung nur einmal im Jahr"
(oder nur in kurzer Zeit im Wachstum) und "sie sollen möglichst so aussehen wie in der Heimat". Das ist mehr meine Richtung, wenn wir es auch niemals so hinkriegen werden, wie es auf Standortfotos aussieht.
Ich finde, Sukkulenten muss man auch darben lassen, quälen und Wärme und Wasser und Dünger entziehen. Blühen sie nicht gerade dann und deswegen besser?

Der Mensch will immer "tun, tun und tun." Ich finde es ist bei dem Sukkulentenhobby grad mal eine interessante Herausforderung, mal Dinge nicht zu tun und nicht gleich bei jedem Epidermisfältchen zu gießen und zu düngen.

Fazit: Auch haben wollen, aber nicht so feist.



Guten Abend Michael,

Du wirst an meinen Antworten keine Freude haben - wenn ich Deinen Sätzen vom 16.November d.J. folge.
Ich beantworte Deine Fragen aber gerne und wie folgt:

1. Welche Mindesttemperatur haben die Pflanzen im Winter, abgesehen von vielleicht zufälligen ungeplanten Vorkommnissen?

Die niedrigste Temperatur soll +5°C betragen. Dies wird sicher auch eingehalten. Im Gewächshaus gibt es drei redundate Heizungen, da gab es noch nie Probleme.
Die Luftfeuchtigkeit beträgt ca. 65 %, im Schnitt. Der Wert schlägt schon mal nach oben aus; aber nur für einige Stunden, dann hat der Raumentfeuchter die "Spitzen" wieder eingefangen.


2. Lässt du die pergamentartigen Hüllen dran oder pfriemelst du die alle raus?

Den Teufel werde ich tun; das macht der Wind, die Gießbrause oder die Schnecken.


3. Lässt du sie im Sommer in der Sonne oder stellst du sie schattiger oder beschattest du in der Ruhezeit, wie man es laut Büchern tun soll?

Von Ende April bis Anfang August (Ruhezeit) stehen die Pflanzen bei 15/100% Morgen- und Abendsonne. Ab August wandern sie im Laufe von ca. zwei Wochen, in 100/100 Sonne. Solange das Wetter,
kein wochenlanger Dauerregen bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, es zuläßt draußen. Später im Gewächshaus bis zum Frühjahr.


4. Besprühst du sie im Sommer an heißen Tagen, wie es in Büchern empfohlen wird?

Nicht an heißen Tagen, und nicht besprüht. Die Pflanzen werden regelmäßig (ca. alle ein bis zwei Wochen ) gegoßen und leicht gedüngt.


5. Auf den Fotos haben die Pflanzen manchmal nur Nummern, keine Namen, und manchmal Nummern und Namen. Wie organisiertst du das? Benutzt du eine Datenbank oder ähnliches?

Ich pflege meine Pflanzen aus Spaß und Freude an den Pflanzen. Wenn mir bekannt ist, woher das Pflänzchen kommt kann ich es adäquat pflegen (hoffe ich).
Mehr Informationen benötige ich nicht, Namen sind mir völlig egal. Ich bin kein Botaniker (auch nicht Hobbybot.), ich verkaufe keine Pflanzen oder Samen und ich versuche auch nicht mit irgendwelchem raren Pflanzenkramm anzugeben. Sowas habe ich einfach nicht. Wenn jemand von mir Pflänzchen geschenkt bekommt, nimmt er sie ohne Namen - oder nimmt sie nicht.
(wenn es geboten erscheint, haben die Pflanzen Namen, Erhaltungsmäßig. . .)
Datenbank habe und brauche ich also nicht. Bei ca. 6 bis 7 Tsd. Pflänzchen hätte ich da auch gut mit zutun. Die Zeit brauche ich für meine Pflänzchen. . .
Abgesehen davon; meine volle Bewunderung für alle die so etwas haben!!!
Wir haben ein Compiprogramm für unsere Weinkeller, das ist mir (für ca. 8 Tsd. Flaschen (einige auch mehrfach :lol: )) Beschäftigung genug. . .


Herzliche Grüße

K.W.


PS Sukkulenten wollen, wie fast alle Lebewesen, nicht gequält werden. Die wollen Spaß und spielen. . . sie können halt länger ohne Wasser. . . manche mehr und andere weniger. . . :lol: :D :wink:
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon Gilbert » 22. November 2016, 03:32

Hallo K.W.,

vielen Dank für die Informationen. Es ist doch mal sehr interessant, wie die Anleitungen in Büchern sind und wie die Praxis sich unterscheidet.
Kann ja was lernen.

Sukkulenten muss man auch darben lassen, quälen und Wärme und Wasser und Dünger entziehen.


Das war doch nicht so ernst gemeint. Im Ernst will auch ich ja die Pflanzen nicht quälen. Sachlich gesagt: Ruhezeit einhalten und ansonsten nicht überfüttern und dadurch verweichlichen.
Ich habe viel Freude an deinen Antworten :wink:

Für mich ergeben sich aus deinen Antworten Zusatzfragen:

zu 3. Stehen die Pflanzen draußen mit oder ohne Regenschutz?

zu 4. Im Sommer an heißen Tagen: Du gießt nur und sprühst nicht. Ok. Der Sommer geht vom 21. Juni bis 21. September. Ende der Ruhezeit gibst du mit Anfang August an.
Das heißt, im etwa halben Sommer ist Ruhezeit, in etwa der zweiten Hälfte Sommer ist Wachstum. Das empfohlene Sprühen soll in der Ruhezeit erfolgen, damit die ruhenden Pflanzen nicht zu viel Wasser verlieren.
Das machst du nicht, sondern stellst sie so schattig, dass es ihnen dann sowieso nicht zu warm wird. Ok. Und das Gießen beginnt dann ab Anfang August, wenn das Wachstum beginnt. Richtig verstanden?

Datenbank:
Also ich brauche die Namen, weil ich ohne Namen nicht die Pflege nachlesen kann. Jetzt nicht nur bei den Conophyten, da könnte man sagen "alles ein Brei, alle gleiche Pflege",
sondern das gilt für alle Pflanzen, die ich habe. Oder ich nehme es vielleicht auch zu genau.
Bei jetzigen geschätzten Pflanzen von 140 Stück, sehr schnell angeschafft und pflegemäßig mir erst mal unbekannt, verliere ich schon den Überblick. Ich weiß nicht wirklich, welche Arten da schon stehen. Da sind Pflanzen doppelt gekauft, weil ich nicht weiß, was schon in der Sammlung steht. Da sind Pflanzen doppelt gekauft, weil sie unter verschiedenen Namen angeboten werden. Da schwanken die gewünschten Mindesttemperaturen von plus 10 bis 1 Grad. Ich hab noch nicht bei allen Gattungen im Kopf, welche Sommer- und Winterwachser sind. Ich bewundere, wenn man das einfach so kann.
Ich bin dabei, mir eine Datenbank zu erstellen und werde sie gelegentlich mal hier vorstellen, wenn ich Zeit dazu finde.

Hier schon mal ein kleiner Ausschnitt (vorläufige Version der Wachstumszeiten):

Wachstum.jpg
Wachstum.jpg (313.98 KiB) 2052-mal betrachtet


Den Nachteil sehe ich aber auch: Jede neue Pflanze eingeben und korrigieren, wenn eine Pflanze einging. Das alles aktuell zu halten, ist wirklich eine riesige Arbeit. Aber bisher hat auch das mir großen Spaß gemacht. Und auch das ist ja Beschäftigung mit den Pflanzen. Ich bin wohl auch mehr botanisch interessiert. Z. B. was zur Untergattung Conophytum oder Derenbergia gehört, oder an den Untergruppen darin, und möchte sie z. B. entsprechend in der Sammlung gruppenweise zusammenstellen. Winterwachser und Sommerwachser sowieso getrennt.

P. S.:
Namen sind mir völlig egal.

Da fragt sich dann der logisch denkende Mensch, warum es Schilder gibt. Und warum Nummern :shock:
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon K.W. » 22. November 2016, 12:33

Gilbert hat geschrieben:Hallo K.W.,
>>>

Für mich ergeben sich aus deinen Antworten Zusatzfragen:

zu 3. Stehen die Pflanzen draußen mit oder ohne Regenschutz?

zu 4. Im Sommer an heißen Tagen: Du gießt nur und sprühst nicht. Ok. Der Sommer geht vom 21. Juni bis 21. September. Ende der Ruhezeit gibst du mit Anfang August an.
Das heißt, im etwa halben Sommer ist Ruhezeit, in etwa der zweiten Hälfte Sommer ist Wachstum. Das empfohlene Sprühen soll in der Ruhezeit erfolgen, damit die ruhenden Pflanzen nicht zu viel Wasser verlieren.
Das machst du nicht, sondern stellst sie so schattig, dass es ihnen dann sowieso nicht zu warm wird. Ok. Und das Gießen beginnt dann ab Anfang August, wenn das Wachstum beginnt. Richtig verstanden?

<<<


Guten Morgen Michael,

die Conophytum leben draußen unter einem Regenschutz. Ab August ohne Regenschutz. Danach im Gewächshaus.

Von ca. April bis Juli, Standort Außengastronomie mit Regenschutz - werden die Pflanzen regelmäßig (ca. alle ein bis zwei Wochen ) gegoßen und leicht gedüngt.
Danach werden sie je nach Witterung häufiger gegossen und gedüngt.
Im Gewächshaus werden sie je nach Temperatur und übriger Witterung mehr oder weniger, aber regelmäßig, gegossen und gedüngt.


Herzliche Grüße

K.W.


PS logisch denkt, wer vergißt - was zu offensichtlich ist. . . :?: :wink:
Zuletzt geändert von K.W. am 22. November 2016, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Duden
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon Gilbert » 22. November 2016, 12:51

Hallo K.,

Von ca. April bis Juli, Standort Außengastronomie mit Regenschutz - werden die Pflanzen regelmäßig (ca. alle ein bis zwei Wochen ) gegoßen und leicht gedüngt.


Du verwirrst mich. Oder bin ich begriffsstutzig? Oder hast du dich verschrieben? Von April bis Juni ist Conophytenschlaf. Dann regelmäßg gießen und düngen?

Und jetzt hab ich grad gedacht, so einen Unterstand, Regenschutz draußen, könnte ich mir irgendwnn auch bauen.
Nächster Gedanke: Wenn nicht grad Kälte unter 10 Grad ist oder Sturm, hab ich meist die Tür auf. Wenn man noch ein Fenster öffnet (eines ohne automatischen Öffner), so dass gut Luft durchziehen kann,
dann ist das Gewächshaus ja quasi schon so wie ein extra Unterstand ... :roll:

Außerdem habe ich immer schon gelegentlich im Hochsommer ein paar Scheiben rausgenommen, das geht bei meinem G-Haus ganz fix. So mach ich das. Dann stehen sie ohne umtragen gewissermaßen draußen.

Gruß Michael

P.S.: Wir müssen nicht immer logisch sein. Wir sind ja keine Computer.
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon K.W. » 22. November 2016, 13:19

Gilbert hat geschrieben:Hallo K.W.,

Von ca. April bis Juli, Standort Außengastronomie mit Regenschutz - werden die Pflanzen regelmäßig (ca. alle ein bis zwei Wochen ) gegoßen und leicht gedüngt.


Von April bis Juni ist Conophytenschlaf.

<<<


Sagt wer - und hat er darüber nachgedacht?


>>>
Dann regelmäßg gießen und düngen?
<<<


Ja.


Herzliche Grüße

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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon Gilbert » 22. November 2016, 14:13

Sagt K.W.:

Von Ende April bis Anfang August (Ruhezeit)


Also auch von April bis Juli. Logisch?

Nachdenken? Nicht voll hier bei der Sache, ich arbeite nebenbei auch ein wenig.
Geld verdienen, du verstehst?

Rätselraten mag ich auch nicht, meine Arbeit ist schon rätselhaft genug.
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon K.W. » 22. November 2016, 14:19

Schönen Nachmittag Michael,

gerne habe ich die von Dir gestellten Fragen beantwortet.

Wenn weitere Fragen sind, immer gerne!


Herzliche Grüße

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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon Gilbert » 22. November 2016, 14:56

Dankeschön.

Ach, und bevor ich es vergesse zu erwähnen: Ich habe die sichtlich wachsenden Conophyten heute gegossen und dabei gedüngt.

Bis später.
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon K.W. » 24. November 2016, 23:59

Liebe PflanzenfreundInnen,

muss mich nochmals zu Wort melden.
Es ehrt mich der Titel dieses Thread´s, scheint so als hätte ich - Fachwissen. . . :roll:
Dem ist aber nur in sehr, sehr begrenztem Umfange so.
Ich habe hier lediglich meine Art und Weise der Pflege beschrieben - ob dies der Weisheit letzter Schluß ist, keine Ahnung!
Ich lese häufig Beiträge von Pflanzenfreunden (ja nur maskulin, Frauen sind da wesentlich zurückhaltender) die die Weisheit mit Löffeln "gefressen" haben.
Wissen alles, waren überall, kennen jeden und alles - und machen sich dadurch schon überflüssig. . . :lol: :lol: :lol:
Da tut ein wenig Selbstkritik Not, ich lerne immer noch - auch nach 48 Jahren Kakteen. . . :k7

Also liebe Freunde, meine Art der Conophytum Pflege funktioniert bei mir wunderbar - woanders kann sie desaströs sein. . .
anderes Substrat - Töpfe - Microklima - Wasserhärte - Dünger - Lichteinfall - Regenschutz etc. pp

In diesem Sinne, herzliche Grüße und überreichen Erfolg,

euer K.W.
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon Gilbert » 25. November 2016, 19:56

Also liebe Freunde, meine Art der Conophytum Pflege funktioniert bei mir wunderbar - woanders kann sie desaströs sein. . .
anderes Substrat - Töpfe - Microklima - Wasserhärte - Dünger - Lichteinfall - Regenschutz etc. pp


So ist es. Gut, dass du das noch mal im Erinnerung bringst. Büchertipps und eigene und fremde praktische Erfahrungen hat man sich zu seinem eigenen optimalen Pflegesystem zusammenzubasteln.

Dein Klima bei Köln ist z. B. ganz anders als hier an der Ostsee. Laut Fotos hast du noch Kakteen draußen. Das würde hier sicher schiefgehen.
Wer keine drei Heizungen und eine Regelung der Luftfeuchte im Gewächshaus hat, bei dem wird es auch ganz anders sein.
Wie Claudia habe auch ich mit hoher Luftfeuchte im Gewächshaus zu kämpfen. Das Substrat wird nicht schnell genug wieder trocken.

Ich schrieb:
Ich habe die sichtlich wachsenden Conophyten heute gegossen und dabei gedüngt.


Heute, drei Tage später, sehe ich ein paar faule Köpfe. Hab nicht viel gegossen, aber nachts ist es wohl zu kalt. :evil:
Hätte ich mal besser nur gesprüht. Bei den kleinen mit Köpfen unter 5 mm und selbst ein gar nicht so empfindlicher bilobum wird faul.
Am Besten wäre es wohl gewesen, gar nichts tun. Aber die kleinen Pflanzen vom Händler sind noch nicht eingewachsen, da dachte ich, Wasser nach Wochen wäre mal gut. :cry:
Tja, Lehrgeld bezahlt.

Gruß Michael
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon K.W. » 26. November 2016, 00:39

Gilbert hat geschrieben:>>>
Am Besten wäre es wohl gewesen, gar nichts tun.
<<<
Gruß Michael


Ach was, bestimmt nicht!
Die "Gar-Nichts-Tuer" warten immer noch . . . Auf was auch immer. . .

Deine "sichtlich wachsenden Conophytum" sind bestimmt nicht innerhalb von wenigen Stunden an der Wassergabe "gescheitert".


Beste Grüße

K.W.


PS meine bescheidene Conophytum und Lithops "Auswahl" steht noch ohne Heizung im Gewächshaus. Die "Jungs & Mädels" haben gestern Wasser mit Dünger bekommen.
Die brauchen das jetzt, die Conophytum sowieso und die Lithops damit sie schön schlank und lang werden! :lol: :wink:
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon Gilbert » 26. November 2016, 11:51

Oh doch, ich denke schon. In Verbindung mit Kälte. Nicht gleich die ganzen Pflanzen, sondern Kopf nach Kopf wird weich.
Auch bei Fenestraria. Es müsste, wenn gegossen wird, im Gewächshaus wärmer sein. Ein anderer Grund, dass mehrere Pflanzen das machen, ist ja nicht da.
Es wird kein Zufall sein, dass ich das immer wieder beobachte.
Ich habe die betroffenen Pflanzen ins Haus geholt zum "trocknen".
Und die Nachttemperatur stell ich mal höher ein.
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon K.W. » 27. November 2016, 11:06

Gilbert hat geschrieben:>>>
Und die Nachttemperatur stell ich mal höher ein.


Guten Morgen Michael,

welche Tiefsttemperatur hat Dein Gewächshaus vor und jetzt nach der "Höherstellung"?
Welche Höchsttemperatur hast Du in den letzten Tagen gemessen?
Welche Werte hast Du bei der Luftfeuchtigkeit gemessen?


Herzliche Grüße

K.W.


PS
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Re: Conophytum - Fragen an K.W.

Beitragvon Gilbert » 27. November 2016, 13:49

Hallo,

ein Zitat von der Seite http://www.kakteenweb.de:

Bei der Kultivierung im beheizten Gewächshaus fühlen sich Conophyten auch über einen längeren Zeitraum bei Temperaturen von etwa 4 °C recht wohl, kühler sollte es aber nicht unbedingt werden. Ein Absinken auf unter 0 °C ist auf jeden Fall zu vermeiden, um nicht unerwünschte Ausfälle zu riskieren. Die wärmende Frühjahrssonne lässt die Temperatur im geschlossenen Gewächshaus manchmal schon an die 20 °C ansteigen, was ein willkommener Abschluss für das Ende der Wachstumsperiode bietet. Tagwärme und Nachtkühle, in Verbindung mit der vorhandenen Luftfeuchte, erzeugen die gewünschte Feuchtigkeitsversorgung der Pflanze.


Danach war es in meinem Zuchthaus nicht zu kalt, aber von Gießen steht da unter den beschriebenen kalt-feuchten Bedingungen nichts.

Etwas völlig anderes mag es sein, wenn man die Luft trocknet. Dann ist den Conophyten sicherlich eher Wasser durch Gießen zuzuführen.
Hat man hauptsächlich Kakteen stehen und laufen Conophyten eher nebenher, dann wird man das Klima mehr auf die Kakteen ausrichten und dafür ist trockene Luft ja gut gegen Flecken.

Hallo K.W.,

das Gewächshaus steht schon mal nicht ganz optimal. Vor 7 Jahren aufgebaut, stand es zunächst frei in der Sonne.
Nun sind Gartenbäume größer geworden, sodass momentan im Vorwinter bei niedrigem Sonnenstand nicht viel Sonne draufscheint.

Die Luftfeuchte habe ich noch nicht gemessen. Sie wird sehr vom Wetter beeinflusst sein. Da es in letzter Zeit viel regnete (Küstenschmuddelwetter),
gehe ich mal von meist 70-100 % aus. Ich werde das im Keller liegende Hygrometer mal aktivieren.

Die Maximaltemperatur geht an den meisten Tagen nicht über 15 Grad. Ganz selten war es auch mal 20 Grad, wenn mittags ausnahmsweise mal die Sonne schien, aber sicherlich nur kurzzeitig 20 Grad.

Die Minimumtemperatur lag vor der Erhöhung bei 5 Grad. Eine Ausnahme war mal 3 Grad. Jetzt nach Erhöhung liegt die Minimumtemperatur bei 9-10 Grad.

Gruß Michael
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