Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

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Re: Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

Beitragvon Gilbert » 8. August 2017, 12:20

Ein kurzer Blick in Wikipedia oder ein Buch hätte mir das schon lange sagen können. :roll:
Wieder was gelernt.
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Re: Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

Beitragvon K.W. » 8. August 2017, 13:43

Schönen Nachmittag allerseits,

nur mal so. . . quasi zur Vertiefung - die Essigsäure dient dem Absenken des PH-Wertes.
NICHT der Düngung.


Herzliche Grüße

K.W.
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Re: Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

Beitragvon schlurf » 9. August 2017, 12:05

Trotzdem hast Du - wie vor ausgeführt - bei der Nutzung von Salpetersäure in Anwesenheit von Calciumcarbonat (mögl. Substratbestandteil) als Reaktionsprodukt u.a. Calciumnitrat - und das sollte die Pflanze zwecks Stickstoffversorgung durchaus aufnehmen können.
Meine Kakteen haben keine Stacheln!

Gruß
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Re: Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

Beitragvon K.W. » 9. August 2017, 15:07

schlurf hat geschrieben:Trotzdem hast Du - wie vor ausgeführt - bei der Nutzung von Salpetersäure in Anwesenheit von Calciumcarbonat (mögl. Substratbestandteil) als Reaktionsprodukt u.a. Calciumnitrat - und das sollte die Pflanze zwecks Stickstoffversorgung durchaus aufnehmen können.


Du hast natürlich völlig recht!!!

Bei 0,02 % Essigsäure zum Gießwasser, geht da richtig was ab. . . Düngermäßig. . .

Du hast aber natürlich völlig recht!!!
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Re: Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

Beitragvon schlurf » 9. August 2017, 19:10

Wie üblich - es ging ja nur um's Prinzip ... :twisted:
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Gruß
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Re: Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

Beitragvon K.W. » 9. August 2017, 23:39

schlurf hat geschrieben:Wie üblich - es ging ja nur um's Prinzip ... :twisted:



„Im Prinzip wär alles heiter, gäb`s weniger Prinzipienreiter“


Weiter so!!!
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Re: Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

Beitragvon Lukzoirtron » 10. August 2017, 11:25

ok das hätte ich jetzt nicht gewusst.
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Re: Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

Beitragvon Gilbert » 10. August 2017, 11:46

Die Natur hat Naturgesetze, also Prinzipien, nach denen alles abläuft.
An den Ergebnissen darf sich der Pflanzenfreund erfreuen.
Ob man reitet oder nicht, es läuft sowieso wie es läuft. :roll:

Schlurf schrieb:
Calciumnitrat - und das sollte die Pflanze zwecks Stickstoffversorgung durchaus aufnehmen können.


Pflanzen nehmen nicht Verbindungen wie Salpetersäure HNO3 oder Reaktionsprodukte im Substrat wie Calciumnitrat auf,
sondern genau genommen Zerfallsprodukte dieser oder anderer Verbindungen, in Wasser gelöste Ionen. Wie Ammoniumstickstoff NH4+ und Nitratstickstoff NO3-.

Gruß Michael
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Re: Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

Beitragvon Jagmaracarc » 10. August 2017, 12:48

das habe ich auch versucht aber irgendwie ging das in die Hose!
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Re: Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

Beitragvon schlurf » 14. August 2017, 11:47

Gilbert hat geschrieben:...
Pflanzen nehmen nicht Verbindungen wie Salpetersäure HNO3 oder Reaktionsprodukte im Substrat wie Calciumnitrat auf,
sondern genau genommen Zerfallsprodukte dieser oder anderer Verbindungen, in Wasser gelöste Ionen. Wie Ammoniumstickstoff NH4+ und Nitratstickstoff NO3-.

Gruß Michael


Stimmt, der Dissoziation folgt die Diffusion.
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Re: Mammillaria (sartorii) Knospen vertrocknen

Beitragvon Gilbert » 15. August 2017, 14:13

Sollte wohl stimmen.
Hab vor rund 30 Jahren u.a. das Fach Pflanzenernährung studiert.
Allerdings hab ich einiges inzwischen vergessen, kann es falsch erinnern
oder kann sein, dass die Wissenschaft heute weiter ist ... :wink:

Übrigens wäre mir Essigsäure irgendwie doch immer noch nicht geheuer.
Enthält zwar nur C, O und H, aber warum stinkt das dann so?
Weil es eine organische Verbindung ist. Mir zumindest sind da mineralische Verbindungen irgendwie lieber. :wink:
Von Essig höre ich immer wieder nur zur Pflanzenvernichtung. Pur, um pH 1-3 zu erzeugen.

Jacmaracarc schrieb:
das habe ich auch versucht aber irgendwie ging das in die Hose!

Falls du das Ansäuern meinst: Hoffentlich hast du Säuerungsmittel nicht nur zum Wasser zugesetzt, sondern anschließend auch den pH-Wert des Gießwassers mit pH-Messstreifen kontrolliert.
Bei der Kleinheit der Töpfe kann man sonst sehr leicht übersäuern.
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