schlechte,unscharfe Fotos

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hermann
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schlechte,unscharfe Fotos

Beitrag von hermann » 29. September 2008, 16:58

Hallo,an @
Habe am 27.9 um 20.37 fünf trübe,blasse,unscharfe Stapeliabilder eingestellt bei:Die Ascleps Blüten 2008.Schaut Euch mal die Bilder an und wer kann mir einen Rat,Tip geben was ich verkehrt mache,und evtl.Abhilfe schaffen.Meine Digicam ist Praktica DCZ 6,8.
Besten Dank für Antwort
gruß hermann
Alles wird Gut ?

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purzeling
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Beitrag von purzeling » 29. September 2008, 17:23

Hallo Hermann,
Du kannst dir das kostenlose Picasa runterladen und damit deine Fotos bearbeiten.
Viele Grüße
purzeling :twisted:

www.picasa.com

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Gilbert
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Beitrag von Gilbert » 29. September 2008, 18:29

Hallo Hermann,

Digitalkameras brauchen viel Licht. Bei einem hellen Tag werden die Fotos besser. Ungünstig ist der helle reflektierende Fußboden im Hintergrund. Wegen der Helligkeit wird die Pflanze dunkel. Die Schärfe find ich eigentlich ok.

Hier mal zum Vergleich, was man per Fotobearbeitung noch draus machen kann. Oben "vorher", unten "hinterher".

Bild
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Bild
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Frank

Beitrag von Frank » 29. September 2008, 20:58

Hallo,

Gilberts Anmerkung, dass DigiCams viel Licht brauchen ist so nicht richtig, aber das nur nebenbei.

Hell ist o.K., aber kein zu hoher Kontrast. So ist strahlender Sonnenschein meistens kontraproduktiv.
In Deinem Falle sind es der spiegelnde Fußboden und die Gegenlichtsituation, die Dein Bild "schlecht" machen,
das Motiv überstrahlen. Die Schärfe ist o.K.

Picasa ist zum nach bearbeiten eine sehr gute Software.

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Gilbert
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Beitrag von Gilbert » 29. September 2008, 22:18

Hallo Frank,
das mit dem "viel Licht bei Digi-Cams" hat mir ein Fotofachmann gesagt, der es wissen sollte, er hat mit seinen Fotos etliche Preise in Wettbewerben gewonnen. Er sagte mir, bei viel Licht werden die Farben bei Digi-Cams wesentlich schöner. Und ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass es stimmt. Ich könnte dir mal Vergleichsfotos einstellen, wie schlecht meine Pflanzenbilder aussehen, die z. B. am späten Nachmittag im Schatten gemacht sind und wie viel besser Fotos sind, die noch ein paar Stunden früher bei Sonnenlicht gemacht wurden. Allein schon, dass man bei wenig Licht mit höherer ASA- bzw. ISO-Zahl arbeiten muss, verschlechtert die Qualität genauso wie es damals bei Filmen war - die Bilder werden körniger und oft flau. Auch hat man bei wenig Licht keine so große Tiefenschärfe. Was allderdings nicht neues bei Digi-Cams ist, das war ja bei Filmen genauso.

Dass Fotos im direkten Sonnenlicht zu kontrastreich sind, stelle ich auch immer wieder fest. Ich erziele die besten Ergebnisse bei Sonne, aber das Motiv schattiere ich etwas ab. Dann ist es immer noch sehr hell, aber ohne starke Schatten.

Frank

Beitrag von Frank » 30. September 2008, 16:34

Gilbert hat geschrieben:(......)Was allderdings nicht neues bei Digi-Cams ist, das war ja bei Filmen genauso.(....)

Alles eine Frage der Technik und eines gewissen Grundverständnisses von Fotografie.
Drauf halten - klick - macht noch lange keine guten Bilder. Digitale Bilder sollten eigentlich
immer nachbearbeitet werden und ruhig mal die Vollautomatik abschalten
(Gilbert: Auch hat man bei wenig Licht keine so große Tiefenschärfe) und mit den Möglichkeiten der Technik experimentieren.
Man kann auch Stative oder z.B. einen Bohnensack o.ä. benutzen, wenn man Angst hat wegen langer Verschlußzeiten zu verwackeln.



Für alle die mich sowieso für wahnsinnig halten, möchte ich noch ein paar Liter Öl in´s Feuer giessen und loswerden, dass mir mal jemand, der jemanden kennt, der wiederum flüchtigen Kontakt hatte, quasi im Vorübergehen, zwar nicht in Hör-, so doch in Sichtweite mit einem, vom dem gesagt wird, er hätte damals, das war noch in seiner Jugend, gesagt, Bandwurmsätze sind blöd, gesagt, dass Bandwurmsätze blöd sind, oder so ähnlich! :?
Zuletzt geändert von Frank am 1. Oktober 2008, 15:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Gilbert » 30. September 2008, 16:50

Und was ist ein Bohnensack? :shock:
Wer hat schon einen Sack mit Bohnen drin parat?

Frank

Beitrag von Frank » 30. September 2008, 17:00

Kennst Du Kirschkernkissen, wie sie für Baby´s bei Bauchweh verwendet werden?
Im Prinzip ist das nichts anderes. Ein kleines Säckchen mit Bohnen (oder auch Reis etc.) gefüllt,
auf das ich die Kamera bei langen Bel.-Zeiten positionieren kann. Ist ein sehr nützliches Utensil,
v.a. in der Makrofotografie.

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Beitrag von HLM » 30. September 2008, 17:09

Makroaufnahmen von Blüten und Pflanzen mach ich nur noch mit Stativ, Spiegelvorauslösung, ASA100 und hoher Blendenzahl (>20)
Dazu braucht man volle Sonne; um so besser und brillianter werden die Bilder.
Über jpg Bilder wird Softwaremäßig am PC noch ein wenig unscharf maskiert, der Bildausschnitt festgelegt und dann das Bild verkleinert.
Beim Abspeichern wird die Pixelzahl für die jeweilige Internetanwendung eingestellt. Bei einigen Foren bis 400kb, bei anderen halt nur 100kb.
LG
Ludwig

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Beitrag von Gilbert » 30. September 2008, 18:43

Von Blendenzahl 20 kann ich nur träumen, bei mir gehts bis nur 8. :oops:

Etwas Ähnliches wie die Sackmethode zum Apparatreinsetzen mache ich mit den Töpfen. Ich nehme eine mit grobem Aquarienkies gefüllte breite Blumenschale (Funktion des Reis) und positioniere darin den Topf. So kann er sehr schräge positioniert werden, dann sind z. B. bei Mesembs/Conophyten die unteren Pflanzenteile nicht so dunkel, es kommt mehr Licht daran. Kleine Töpfe versenke ich darin auch mal ganz, dann habe ich keinen Topfrand auf dem Foto. Apparat dann aufs Stativ, größtmögliche Blende eingestellt und Zeitauslöser.

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