Wie und mit was fotografiert Ihr?

Habt Ihr Fragen zur Belichtung usw. Dieses Forum beschäftigt sich mit der Fotografie.

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Wie und mit was fotografiert Ihr?

Beitragvon CABAC » 6. Juli 2008, 08:56

Hallo zusammen,

Eure Fotos imponieren mir immer wieder. Mir scheint, die meisten Fories haben eine guten Blick für das Motiv und setzen es mit der heutigen Technik sehr gut um.

Besonders die Nah- Macro-und Close up Fotografien finde ich sehr beeindruckend.

Welche Technik / Ausrüstung verwendet ihr ?

Oder macht ihr Euer Fotos frei Hand ?

Wie ich meistens fotografiere ? Kann man auf den beiden Fotos sehen:

Nahaufnahmen mit Pflanze in der Kulisse und Kamera auf Stativ

Bild

Nahaufnahme mit LEICA Digilux 1 plus 10ner Nahlinse

Bild

Bin gespannt auf Eure Reaktion...

... in diesem Sinne allen einen schönen Sonntag mit vielen tollen Bildern

CABAC
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Beitragvon Tobias Wallek » 6. Juli 2008, 11:17

Hallo Herbert !

Ich benutze eine Canon Powershot S2 iS.
Hatte mir die Kamera geholt, weil ich bei einem Kollegen gesehen hatte, wie nah er an die Objekte rangehen kann (Makro ab 0 cm).

Geknipst wird bei mir immer aus der Hand. Zur Sicherheit mach ich immer ein paar mehr Aufnahmen, falls wirklich mal eine unscharf werden sollte.

Mit deinen Fotos brauchst du dich aber hier auch nicht verstecken. Ich find sie klasse !

Ciao Tobias
Wegen Zeitmangel: Sprechstunde nur noch am Wochenende
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Beitragvon AlexWob » 6. Juli 2008, 12:01

Hallo,

meine Fotos sind zwar nicht grad fachmännisch, aber doch um einiges besser als die vom letzten Jahr.
Da mir das Geld für eine hochwertige Kamera fehlte von der ich wahrscheinlich sowieso keine Ahnung hätte, hab ich mir im Frühjahr eine gebrauchte Olympus C-720 zugelegt. Sicherlich veraltet, aber für meine Zwecke macht sie super Bilder.
Der gepflasterte Grund mit dem strauchigen Hintergrund auf meinen Bildern ist der Wäscheplatz bei uns vorm Haus :P

Alex
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Beitragvon Frank » 6. Juli 2008, 14:19

Hallo,

ich benutze eine DSLR, Nikon D50. Allerdings habe ich mir gestern eine D80 bestellt und verkaufe meine D50 heute.
Grund des Umstieges ist v.a., dass die D80 eine Spiegelvorauslösung hat, d.h. der Spiegel klappt 0,4 s bevor der Verschluß
sich öffnet auf. Dadurch wird eine "Erschütterungsunschärfe" vermieden, die bei Belichtungszeiten von 1/60s und kleiner in der
Makrofotografie bei DSLRs auftreten. Dieses Problem kommt bei nicht DSLR-Kameras nicht vor.
Ich habe verschiedene Objektive, zwei Nikon Zoom 18-55mm und 55-200mm und ein Sigma 105mm Makroobjektiv.
Weiterhin benutze ich, weil ich ein "fauler Hund" bin einen IR-Fernauslöser und einen Winkelsucher. Für Makro ist ein Stativ eigentlich ein Muss,
oft fotografiere ich aber auch freihand. Scharfstellung bei Makros immer manuell!!!!
Für extreme Makros greife ich manchmal auch zur Retrotechnik. Dafür habe ich mir einen Adapter und ein altes, aber gutes 28mm Objektiv vom Flohmarkt zugelegt.
Alle Einstellungen müssen dabei jedoch manuell erfolgen. Die Schärfe wird mittels verschieben der Kameraposition eingestellt.
Als Hintergrund habe ich mir eine Art Tafel gebastelt, in die man verschiedenfarbige Kartons einschieben kann.

@Herbert: Die Idee mit der frei bewegbaren Kulisse am Stativarm find ich brilliant!
Frank
 

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Beitragvon Reinhard » 7. Juli 2008, 08:33

Seit 2 Wochen habe ich nun auch endlich eine DSLR - nix neues aber dafür gut:
Canon 20D - und als Makro ein Sigma 150 mm - ein absolut geiles Gerät :lol:
Zur Zeit versuche ich mich damit weniger an Kakteen sondern an Libellen und
andere Insekten im Garten.
Gruß
Reinhard
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Beitragvon sensei66 » 7. Juli 2008, 11:06

Im Vergleich zu euch eher amateurhaft: Ich habe eine Canon EOS300 mit 18-55mm Zoom. Leider komme ich mit diesem Objektiv nur etwa 10 cm an die Objekte ran, weiteres Vergrößern findet am Rechner statt. I.d.R. frei Hand, manueller Focus. Ein schönes Macroobjektiv steht ganz vorn auf meiner Wunschliste (neben dem Garten mit GWH... :? )
Viele Grüße Bild
Stefan
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Beitragvon HLM » 7. Juli 2008, 15:55

Hallo
Ich knipse mit Nikon D80 von einem ganz einfachen Dörr Stativ.
Für Macros nehme ich entweder das Micro Nikkor 60/2,8 oder das Sigma 180/3,5.
Die Schärfe stelle ich meistens von Hand ein und nutze die Spiegelvorauslösung.
Am Rechner wird dann mit Photoshop CS3 verkleinert und bei Bedarf nachgeschärft.
Gruß
Ludwig
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wie fotografiert ihr....

Beitragvon CABAC » 11. Juli 2008, 10:23

Hallo zusammen,

Eure Resonanz hat mir gezeigt, dass doch alle mehr oder weniger locker mit der Materie umgehen.

Auch wenn sich die Technik im Laufe sehr verändert hat, wichtig ist doch dass es Spaß macht und dass auch andere Freude an den Bildern haben. Ich wünsche keinen, dass es ihnen wie den Anhängern einer besonderen Sportart geht und der Spruch "Haben Sie noch ... oder spielen schon Golf" Anwendung findet. Und wenn, dann muss er sich eben der Herausforderung stellen.

Damit für mich die Fotografie weiterhin eine Freude bleibt, nutze ich auch heute noch sehr oft die analoge Ausrüstung ( Minolta XD 7 & Balgengerät & Macroobjektiv) und belichte jährlich um die 15 Diafilme. Was dann von diesen Aufnahmen gut und brauchbar ist, wird eingescannt. Allerdings,den Löwenanteil gehe ich mit einer digitalen Spiegelreflex von der Firma Canon an. Als nächste Investition ist ein Ringblitz geplant.

Zu meinem Fotostudio auf drei Beinen ein paar Zeilen: Vor gut 15 Jahren entdeckte ich die Nahfotografie und musste schnell erkennen, dass die Möglichkeiten zum Fotografieren der Pflanzen in einer Ebene- flach oder Topf angekippt - schnell zu Ende sind. Kaufbare Altenernativen gab es nicht, also musste so ein Ding selbst gebaut werden.

Es sollte tragbar sein, nach 360° drehbar, nach allen Seiten stufenlos schwenkbar, auf 40 cm Niveau stufenlos höhenverstellbar sein und es musste zu meinen Benbostativen kompatibel sein. Vorher habe ich so etwas nicht gesehen und hinterher auch nicht. Da kein Gebrauchsmusterschutz auf meiner Idee liegt, kann es jeder nachbauen.

Hier die Stückliste :

alle Maße in Millimeter

1 x Videostativ mit Schwenkarm
- vom Flohmarkt

1 X Hartfaserplatte ( bei mir 300 x 300 X 9)
- als Grundplatte, kann nach eigenem Gusto auch kleiner ausfallen,

Grundplatte von unten
Bild

1 X Gewindesenkkopfschraube M 6 mit Flügelmutter-
- zum Befestigen der Grundplatte auf dem Statifkopf

2 X Sperrholzplatten 300 X 300 X 10
- für die seitlichen Kulissen

2 X Aluschienen 20 X 20 X 3 X 300
werden im Winkel unter die Grundplatte geschraubt und dienen der
Aufnahme bzw Halterung für die Seitenkulissen

6 X Holz oder Spaxschrauben 2,5 X 10
zum befestigen der Aluschienen an der Grundplatte (siehe Foto)

4 X Kulissenwiderlager 50 X 50 X 150 (sonst fallen die Pflanzen in
Schräglagen herunter)
- aus Stein oder Holz
Stein / Beton ist wegen des größeren Gewichtes [ ich habe
Gehwegplattenreste genommen] besser und unterdrückt die
Schwingungen bei Wind
2 davon mit Gewindebolzen zum Befestigen auf der Grundplatte

Grundplatte mit Kulissenwiderlager

Bild

4 X Gewindebolzen M 5 mit Flügelmutter

1 X Sprühlack schwarz / matt.

Da die Konstruktion windanfällig ist, setze ich bei windigem Wetter ein zusätzliches Gewicht ( 300 x 300 Gehwegplatte aus Beton ) ein. Dieses wird an einem Gummistropp unter das Stativ gehängt und verhindert sehr gut witterungsbedingte Schwankungen.

Abschließende noch ein Beispiel für eine Arbeitssituation

Bild

Bild

Wer dazu Fragen hat,oder dem etwas unklar ist , bitte ich um eine pn.

Viel Spaß beim Bauen und Tüfteln, denn ich bin sicher, da gibt es Veränderungsmöglichkeiten...

...in diesem Sinne allen einen schönen Tag

Euer CABAC
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Beitragvon Holger » 11. Juli 2008, 11:45

Hallo,
Mein Bilder mache ich zurzeit mit einer Konica Minolta DImage Z1 ist nicht das neuste Modell bin aber zufrieden damit als Zubehör ein Fotostativ.
Technische Daten: http://www.konicaminoltasupport.com/fileadmin/camera_minolta/specification/Camera/s2724d.pdf

CABAC der Eigenbau ist Einfach Genial.
Viele Grüße
Holger
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Beitragvon poldi » 12. Juli 2008, 14:57

Hallo Eulenträger (was bedeutet das eigentlich?)

Danke für den informativen Beitrag - wenn ich mal Zeit hab ...
---

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Beitragvon mike » 12. Juli 2008, 18:06

@CABAC

Ich muss schon sagen, sehr ausgefeilt :)

Motiviert mich gleich auch mal wieder mehr zu machen

Danke 8)
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Aufnahmetechnik

Beitragvon Cyrill » 13. Juli 2008, 18:38

Hallo Lichtfänger,
da es bei mir immer relativ schnell gehen muss und ich meist in den Pausen oder nach Feierabend
auf dem Nachhauseweg noch kurz schaue ob was blüht habe ich eine "light -Variante".
Ich habe mir mal in einer Stofffabrik ein 2qm grosses matt schwarzes Tuch gekauft (mittlerweile dunkelgrau)
und brauche dies zum einwickeln (Schutz) des Fotoapperates (eine Kompakte Konica Minolta Z5) und als Hintergrund.

Bild

Ansonsten bin ich eher am Wochenende oder wenn was spezielles ist mit einer DSLR Canon EOS 40D unterwegs.

Herbert , Du übertriffst Dich selber immer wieder! Werde mir überlegen ob ich mir auch was Baugleiches ins Gewächshaus stelle.

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Beitragvon Frank » 23. Juli 2008, 12:25

Ich greife hier mal Herberts Vorschlag auf, die Diskussion aus "Makrobilder" hier weiter zu führen.

poldi hat geschrieben:Die "mangelnde" Tiefenschärfe ist ja kein Problem, sonderen eine Tatsache wenn man im Makrobereich arbeitet und kann meines Wissens im eingeschränkten Bereich durch das Abblenden entgegenwirken.


Das mit dem eingeschränkt ist ein sehr wichtiger Aspekt, den Du da ansprichst. Wenn man bedenkt, das sich der TS-Bereich je nach Blende im Bereich von unter einem mm abspielen kann. Aber meines Erachtens muss man damit leben und sich arrangieren. Die TS sollte daher im Makrobereich als künstlerisches Gestaltungsmittel benutzt werden. Pathetisch ausgedrückt muss man sie sich zum Freund machen und sie bewusst einsetzten. Das gelingt zwar nicht so oft, aber wenn, dann sind die Bilder auch schön anzusehen.

Bei der "nüchternen" Dokumentation kommt es wohl eher eine datailreiche Abb. an. Erreicht man die nicht eher mit einem Tele und anschliessender elektronischer Bildbearbeitung, z.B. durch herauskopieren und vergrössern? Ist ein Makroobjektiv da Mittel der Wahl?
Frank
 

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Macroaufnamen

Beitragvon CABAC » 23. Juli 2008, 13:03

ganz toll Frank...

...bei der Waffengattung,bei der ich mal Soldat war, hättest Du heute ein dreifaches Bravozulu bekommen.

Für mich ist jede Aufname eine neue Herausforderung, die ich dann mit meinen technischen Möglichkeiten ( sind zig mal besser als mein fotografisches Können ) und den mir zur Verfügung stehenden Gestaltungsmöglichkeiten (Lokation,Licht, Auge und Phantasie ) umsetzen kann.

Ich bin sicher, mit dieser Einstellung bin ich nicht weit von den von mir oft verspöttelten Golfern entfernt.

Übrigens, welches Handicap hast Du, poldi ?

...in diesem Sinne
schönen Nachmittag

Euer CABAC
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Beitragvon poldi » 23. Juli 2008, 13:24

Hallo CABAC

Canon EOS 40D, 18-85 Zoom, Retro-Adapter mit 28-70 Zoom

Heuer (jetzt bald) werde ich mir ein 70-300 IS USM gönnen. Das brauche ich sicher öfter als ein reines Makro-Objektiv (hier habe ich das Tamron 90/2.8 im Visier).
---

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