Favorit Gewächshaus?

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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon Gilbert » 4. Januar 2017, 13:06

Bordsteine oder Gehwegplatten sind eine Anregung, mal darüber nachzudenken.
Die Möglichkeit hatte ich noch gar nicht im Blick. Spontan finde ich bedenklich, dass man dann nicht "ein Stück" unter dem Gewächshaus hat.
Könnte sich das Ganze nicht "verziehen", wenn die Platten/Steine unterschiedlich hochfrieren? Bei einem Alufundament bewegt sich das Gewächshaus samt Fundament doch eher im ganzen Stück ...???

Es besteht doch die Möglichkeit, dass wenn wegen Bodenbewegungen (Frost) das Gewächshaus unter Spannung steht und sich vielleicht sogar verzieht,
dass die Fenster nicht mehr richtig schließen und es dann ins Gewächshaus tropft.
- ... was ich allerdings auch schon beim Alu-Fundament hatte ... -

Ich finde, ein Gewächshaus muss nicht exakt gerade stehen und darf sich im Laufe der Jahre "insgesamt" etwas in Schieflage bewegen, wenn das Fundament "insgesamt" mitgeht.
Aber Bewegungen von "einzelnen" Fundamentbereichen mit den Jahren halte ich nicht für so gut.
Wenn ich sehe, wie der Frost oder Dauergewichtsbelastungen meine Gehwegplatten/Grundstücksauffahrt bewegt, da favorisiere ich vielleicht doch eher ein Alufundament, wenn auch teurer :roll:

(Bin übrigens auch auf eigenem Grundstück)
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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon Gilbert » 4. Januar 2017, 13:45

Ralf schrieb:
Wie habt ihr denn eure Schätzchen zur Zeit untergebracht,würde mich interessieren?


Rückblick (Foto 1 + 2):
Wie gesagt hatte ich schon mal das Beckmann-Plantarium und sehr groß, 6 Meter lang.
Irgendwann hatte ich aber nicht mehr viele Sukkulenten, sondern viele Sukkulenten hatten mich :oops:
Dann alles auf Null und ein paar Jahre Pause.

Jetzt (Foto 3):
Seit 1995 und auch jetzt noch habe ich ein gelbes 2x3 m Gewächshaus von der Firma Palmen, 6mm-Scheiben.
Das Haus ist immer noch gut, aber mehr für den Sommerbetrieb. Im Winter wird es von innen eingepackt. Gelegentlich allerdings Wassereinbruch durch die Fenster, sodass Wasser auf die Tische tropft.
Die Hängeregale (Tische zum Anschrauben, keine Füße) von Palmen waren 1995 schwach gebaut, sodass die Tischflächen bald durchhingen und selbst nachstabilisiert werden mussten.
Vorteil: Die Scheiben sind mit leicht abnehmbaren Gummiprofilen befestigt, sodass man innerhalb von Minuten Scheiben herausnehmen kann und dadurch das Haus wie einen Dachunterstand verwenden kann.
Wird es im Sommer zu heiß, kommen einfach 1 bis 2 Scheiben raus. Im Foto sind die Seitenscheiben raus.

Und künftig möchte ich beachten, dass hinsichtlich Pflanzenanzahl maximal nicht optimal ist :wink:
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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon Gilbert » 4. Januar 2017, 14:07

Zu den Preisen:

Rund 6000.- bei Beckmann, mit teurer Heizung und teuren Fensterhebern von Beckmann, mit Fußboden, Stromverlegung, Inneneinrichtung usw. kommt man leicht auf 8000.- , das ist schon hammerhart!

Leider ist heute ja alles sehr teuer. Man vergisst leicht, dass es u.a. deswegen ist, weil der Staat über den eigentlichen Produktwert hinaus noch 19 % USt abzockt.

Wenn ich dagegen aber die günstigen ca. 2100.- (nur für das reine Haus) bei "gfp" sehe, dann sind im Preis 375.- USt für Schäuble mit drin. Der Hersteller bekommt also nur 1760.- vom Kunden für so ein großes Haus.
Und das sind nicht nur Material- und Herstellungskosten, sondern der Hersteller will von einem Verdienst ja auch leben und was überhaben. Was kann er also an Qualität bringen, die für ihn vielleicht nur rund 800 oder 1000.- kosten darf?

Kurz und gut: Ich halte gfk für zu billig. Wirkliche Qualität wird bei dem Preis wohl nicht möglich sein.

Mit einem Haus von Krieger hat wohl keiner Erfahrung? Nachtrag: Hat sich erledigt. Sehe gerade: noch teurer als Beckmann.
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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon Dornenwolf » 4. Januar 2017, 17:13

na, dann will ich auch mal etwas zu meinen Erfahrungen mit dem Gewächshaus bio-top III von Hoklatherm sagen. Als Verglasung - Plexiglas Alltop 16mm, Fundament aus Aluminium? Habe das GWH jetzt seit ca. 10 Jahren und bin damit recht zufrieden. Allerdings beim Säubern im Frühjahr bekommen die Platten doch recht leicht Kratzer, obwohl ich sehr vorsichtig bin. Bisher hielten sie allen Hagelschauern stand. Aber da das Material doch recht spröde ist, kann es auch mal in die Hose gehen.
Tische in verschiedenen Breiten, die an den Profilen befestigt werden, habe ich auch von der Firma. Alles recht stabil. Aber im Selbstbau wäre man hier flexibler und schont den Geldbeutel.

Gruß Wolfgang
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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon Ralf Trieber » 4. Januar 2017, 17:35

Hallo Gilbert,
Deine Angst vor dem Hochfrieren halte ich für unbegründet.
Ein Fundament aus Platten oder Bordsteinen dürfte nur ganz gering auffrieren und dann nicht das Fundament selber,sondern der Boden darunter.
Beim Auffrieren spechen wir von 0,3 Volumenprozent.
Da der Frost gleichmäßig um das Haus auftritt müßte auch das gesamte Fundament sich gleichmäßig heben und auch wieder setzen.
Ich denke alle Gewächshäuser haben genug Spiel in ihren Bauteilen das wegzustecken.
Also keine Angst.
Schöne Fotos,dieses Häuschen hätte ich nicht hergegeben.
LG Ralf
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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon CABAC » 5. Januar 2017, 07:35

Hallo zusammen,

also als alter Selbstbauer- noch vom Großvater und Vater angelernt- würde ich mir trotzdem die Mühe machen, die Fundamentgräben wenigsten 80 cm tief ausheben eine Lage von 40 cm Schotter einbringen und sehr gut verdichten und dann die Platten oder Kanten in Splitt einsetzen. Den ich auch sehr gut verdichtet hätte.

Warum ?

Nun unsere Winter sind nicht mehr so hart und kalt wie vor 40 Jahren. Aber es reicht ein harter Winter mit längeren Frostperioden (wie 2010 oder 2011) um den Spaß an einem GWH gänzlich zu verderben. Gefrorenes Wasser führt dazu, dass sich das Vollumen um 1/11 erhöht. Und das führt dann bei nicht frostfreien Fundamenten dazu, dass sich das Gewächshaus verzieht. Türen lassen sich nicht mehr öffnen oder springen auf und lassen sich nicht mehr schließen. Ist der Frost wieder weg kann es passieren, dass das Gewächshaus nicht mehr dicht ist.

Bin kein Oberbedenkenschöpfer. Aus mir (fast 69 Jahre jung) spricht nur die Erfahrung von etlichen Jahren heimischer und häuslicher Selbsthilfe.

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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon schlurf » 5. Januar 2017, 10:31

Ich vertrete auch Cabacs Meinung, wobei auch die Bodenbeschaffenheit (Sand bis Lehm) einen Einfluss auf den Ausdehnungskoeffizienten hat:
Je mehr Wasser der Boden pro Kubikzentimeter speichern kann, umso kritischer wird die Sache.
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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon Gilbert » 6. Januar 2017, 08:35

Auch je größer das Gewächshaus, desto kritischer.
Bei dem großen Gewächshaus, 6 Meter lang, hatte ich nach ca. 3 Jahren trotz sehr starkem Alu-Fundament
und NUR auf normalem Gartenboden einen leichten Bogen im Giebel und in den Dachrinnen - der sich allerdings nur optisch als störend gezeigt hatte.
Offensichtlich hatte sich das Gewächshaus in der Mitte etwas gesenkt.

Trotzdem habe ich bei dem geplanten Gewächshaus absolut keine Lust, zu graben und Material anzuschleppen und einzubauen... :oops:
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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon Ramarro » 6. Januar 2017, 12:36

Gilbert, mindestens Punktfundumente für die Ecken wirst Du aber doch bei einem Alufundament brauchen. Wird so zumindest von Beckmann empfohlen und ich habe das auch so gemacht, damit mir das Gewächshaus nicht irgendwann bei Sturm wegfliegt. Du nicht? Bei einer größeren Länge würde ich solche natürlich auch für die Zwischenverankerungen vorsehen.

Grüße,
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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon schlurf » 6. Januar 2017, 14:37

Ramarro hat geschrieben:Gilbert, mindestens Punktfundumente für die Ecken wirst Du aber doch bei einem Alufundament brauchen. Wird so zumindest von Beckmann empfohlen und ich habe das auch so gemacht, damit mir das Gewächshaus nicht irgendwann bei Sturm wegfliegt. Du nicht? Bei einer größeren Länge würde ich solche natürlich auch für die Zwischenverankerungen vorsehen.

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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon elkawe » 6. Januar 2017, 18:34

Gilbert hat geschrieben: Im Winter wird es von innen eingepackt. Gelegentlich allerdings Wassereinbruch durch die Fenster, sodass Wasser auf die Tische tropft.


Hast du mal ein aktuelles Bild?
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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon Gilbert » 10. Januar 2017, 19:34

@ Ramarro

Hallo, ich habe bisher nie auch nur Punktfundamente aus Beton verwendet. Nur Alu-Fundamente, und die in die Erde ragenden Streben nur auf versenkten Backsteinen gelagert.
Was soll das bringen, wenn ich davon ausgehe, das Alu-Fundament ist stabil genug? Weggeflogen ist noch nichts, selbst hier an der oft stürmigen Ostseeküste.
Ich kaufe ja keine Leichtgewächshäuser mit 4-mm-Platten im Baumarkt, sondern stablie Gewächshäuser mit gewissem Eigengewicht. Und ein Alu-Fundament wiegt auch was.

@ LKW

Was für aktuelle Fotos meinst du denn? Von meiner Innenverkeidung? Ach, ich glaube, diese dilettantische Konstruktion aus Haken, Ösen vielen Bindfäden und gestückelter
Noppenfolie und Styroprplatten wollt ihr gar nicht sehen - es sei denn, um mich auszulachen :wink:

Gruß Michael
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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon Dornenwolf » 10. Januar 2017, 23:27

Ich habe an meinem Hoklatherm GWH auch ein ALU Fundament. Der Fundamentrahmen (aus korrosionsfestem Aluminium) wird einfach in den Boden eingesetzt und mit Erde verfüllt. Er ist kraftschlüssig mit dem Gewächshaus verbunden und gibt dem Gewächshaus den sichersten Stand, auch bei Sturm. (dem Orkan Kyrill 2007 hielt es auch stand). Außerdem sind meine Tische an den Längstreben befestigt. Das gibt noch einmal mehr Halt.
http://www.hoklartherm.de/media/wysiwyg ... dament.jpg

Gruß Wolfgang
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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon elkawe » 11. Januar 2017, 09:30

Gilbert hat geschrieben:
@ LKW

Was für aktuelle Fotos meinst du denn? Von meiner Innenverkeidung? Ach, ich glaube, diese dilettantische Konstruktion aus Haken, Ösen vielen Bindfäden und gestückelter
Noppenfolie und Styroprplatten wollt ihr gar nicht sehen - es sei denn, um mich auszulachen :wink:

Gruß Michael


Da kauft sich jemand eine sündhaft teure Winterjacke, hergestellt und gefüttert nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Er zieht sie an und geht bei -20°C ins Freie. Kurze Zeit später ist er erforen. Warum? Er hätte müssen den Reisverschluss zumachen. :2

Ich bin immer wieder erstaunt, mit welchem Aufwand und Mühe im GH die Folie von Innen angebracht wird. Was aber vergessen wird, die Bahnen dann zu überkleben. So bald auch nur ein Stoß davon offen bleibt, ist die ganze Arbeit für die Katz, denn es gibt genau dort einen Wärmeaustausch.
Warum nimmst du nicht einfach eine ganz normale 32mm Lupo-Verpackungsfolie, die dann von Aussen übers GH angebracht wird? Der Zeitaufwand ist minimal und sind alle Überlappungen verklebt, läuft dir auch kein Wasser rein und eine Dämmwirkung und Energieeinsparung von bis zu 40% ist dir garantiert.
Wenn die Klugen immer nachgeben, sind die Dummen bald in der Mehrheit.

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Re: Favorit Gewächshaus?

Beitragvon Gilbert » 11. Januar 2017, 17:25

@ Wolfgang

Ah, nach Hoklatherm werde ich dann auch mal googeln.
Bei meinem jetzigen GH sind die Tische übrigens auch an den Längsstreben festgemacht, Pflanzen, Tische Regale und Haus sind EIN Gewicht.

@ekawe

Bei mir hat das mit der Innenisolierung ein paar einfache Gründe.
1. habe ich mich erst kurz vor der Kälte überhaupt dazu entschlossen, wieder Sukkulenten im G-Haus zu haben. Da blieb nicht viel Zeit zu ordentlicher Vorbereitung.
2. Folie für die Innenisolierung war seit 1995 vorhanden, also jetzt kostenlos. Neue Folie von Gewächshausanbietern hab ich überlegt, war mir aber zu teuer.
3. Da ich sowieso ein anderes Haus will, hätte sich jetzt eine Investition in Folie für nur einen Winter nicht gelohnt.
4. Auch Verpackungsfolie kostet was. Und von außen hätte ich nicht gewusst, wie ich sie sturmsicher anbringen soll. Zusammenkleben wie ein gewisser Daniel es machte, die Idee kam zu spät.
5. Während ich in Folie nicht investieren wollte, bin ich bereit, einen Winter etwas mehr für Strom auszugeben. Aber die Profile sind schon durchaus auch von der Folie überdeckt!

Ist Verpackungsfolie denn dauerhaft? Ich habe probeweise einen Anbietertext für Verpackungsfolie gegoogelt, da stand nichts von Lichtechtheit. Nur von schneller Verrottbarkeit für die Umwelt.
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